Diesen Sommer blüht die Kunst im Freien so richtig auf! Wir haben für dich eine kleine aber feine Auswahl mit Outdoor Ausstellungen im Wallis vorbereitet. ...
Moncef Genoud wurde 1961 in Tunis geboren und lebt im Wallis und in Genf. Er ist Pianist, Komponist und Improvisator. Seit 1983 als Berufsmusiker tätig, zählt er zu den prägenden Persönlichkeiten des Schweizer Jazz. Sein musikalisches Universum, das sowohl vom Jazz als auch von seinen nordafrikanischen Wurzeln geprägt ist, führte ihn auf Bühnen in Europa, Nordamerika, Asien, Afrika und Australien.
Er arbeitete mit zahlreichen renommierten Künstlern zusammen, darunter Michael Brecker, Dee Dee Bridgewater, Jack DeJohnette, Grégoire Maret, Youssou N’Dour und Seamus Blake. Seine Diskografie, die vom Soloklavier bis zum sinfonischen Orchester reicht, zeugt von einer stetigen künstlerischen Suche und grosser stilistischer Freiheit. 2026 erscheint mit *Live at Porgy and Bess*, aufgenommen im Duo mit dem Saxophonisten Seamus Blake, sein jüngstes Album.
Weitere Informationen
Ausbildung
Von Geburt an blind, begann Moncef Genoud im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen. Dank seines aussergewöhnlichen Hörgedächtnisses entwickelte er schon früh eine eigene musikalische Sprache. Nach einer klassischen Ausbildung erwarb er 1987 am Konservatorium Genf das Diplom als Musikpädagoge.
Sein künstlerischer Werdegang wurde anschliessend durch Begegnungen, internationale Tourneen und die Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlichster Herkunft geprägt. Beeinflusst von Art Tatum, Oscar Peterson, Chick Corea, Herbie Hancock, Bill Evans, Keith Jarrett und Brad Mehldau entwickelte er eine unverwechselbare musikalische Identität, die auf Improvisation, aufmerksamem Zuhören und Offenheit gegenüber verschiedenen Musikkulturen beruht.








