Événement

Trio Alexander Dubach

Schlosskonzerte Brig

Di, le 10.11.2019, 18:00 - 19:25

Programm 

Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine, Nr.9 in A-Dur op.47 1 (1770-1827) ("Kreutzersonate")   

Gabriel Fauré: Fantasie für Flöte und Klavier op.79 (1845-1924)                           

Francis Poulenc: Sonata für Flöte und Klavier (1899-1963)                           

Philippe Gaubert: Médailles antiques für Flöte, Violine und Klavier (1879-1941)                                      

Ludwig van Beethoven
Die Sonate ist gemeinhin als "Kreutzer-Sonate" bekannt. Die Uraufführung mit dem Geiger George Bridgetower, dem die Sonate ursprünglich gewidmet war, fand 1803 statt. Beethoven zog die Widmung aber wieder zurück da Bridgetower ein Mädchen beleidigt hatte, das Beethoven sehr schätze. So widmete er die Sonate dem Geiger Rodolphe Kreutzer, der sie jedoch nie gespielt hatte und gar für unspielbar erklärte.
Charakterisierende Eigenschaften sind Klangfülle, Virtuosität, überraschende Modulationen, weite melodische Bögen und 3 abwechslungsreiche Sätze – von furios über meditierend bis zum jubelnden Finale.


Gabriel Fauré
Die Fantasie op. 79 besteht aus zwei gegensätzlichen Abschnitten, einem Andantino und einem Allegro. Der Beginn war nebst einer kurzen Coda bereits Teil von Faurés Bühnenmusik zu Pelléas et Mélisande op.80
Die langen Phrasen im Andantino erfordern eine gute Atemkontrolle. Der schnellere zweite Teil verlangt viel Beweglichkeit, exzellente Intonation und eine gleichmäßige Tonkultur vom höchsten bis zum tiefsten Register.


Francis Poulenc
Die 1957 fertiggestellte Sonate ist die erste von drei Sonaten für Blas-
instrumente, die Poulenc in seinen letzten Lebensjahren schuf. Es folgten noch eine für Klarinette und eine für Oboe.
Der erste Satz verarbeitet in einer freien, dreiteiligen Form ein melancholisches Hauptthema und ein heiter aufspringendes Gegenthema. Der sangliche zweite Satz erinnert an die Musik der Opernfigur Constance im kurz zuvor entstandenen Dialogues des Carmélites. Ein vorwiegend heiter-virtuoser Satz beschließt die Sonate wirkungsvoll.

Philippe Gaubert
Das 1916 komponierte Werk besteht aus zwei neoklassische Kurztongedichten. Vermutlich wählte Gaubert den Titel Médailles Antiques (Alte Medaillen), da er an das Cabinet des Médailles dachte, einen Teil der französischen Nationalbibliothek, in dem alte Münzen und andere wertvolle Antiquitäten aufbewahrt werden                              

Réservation

Billets sur place, Sur réservation, Gratuit avec 20 ans 100 francs valais

Plus d'informations

Artistes

  • Alexander Dubach
    Violine
  • Felix Gertschen
    Flöte
  • Felix Holler
    Klavier

Organisateur

Domaine

musique
  • musique classique

Type d'événement: Concert

Public cible: À partir de 3 ans

Lieu de l'événement

Rittersaal Stockalperschloss

Alte Simplonstrasse 28
3900 Brig

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