Erb/Mayas/Läng
Improvisationen (New Jazz)
Christoph Erb (bass cl/sax)
Magda Mayas (keys/clavinet)
Antoine Läng (voice, jaw harp, objects)
Christoph Erb ist ein Schweizer Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Bassklarinette), der in Luzern lebt. Erb spielte in den 2000er Jahren u. a. in der Band des Trompeters Manuel Mengis Gruppe 6 und wirkte bei dessen Album Into The Barn (HatHut Records, 2005) mit. Mit dem Keyboarder Hans-Peter Pfammatter bildete er 2006 das Bandprojekt Lila, in dem ausserdem Flo Stoffner (Gitarre) und Julian Sartorius (Schlagzeug) spielen und mit dem er auch in Deutschland und den Niederlanden tourte. 2007 trat er mit seiner Gruppe erb_gut beim Jazzfestival Schaffhausen mit Peter Schärli auf und gründete das Label Veto Records. Erb arbeitete 2010 in Chicago u. a. mit Fred Lonberg-Holm, Jason Roebke und Frank Rosaly, mit denen er das Album Sack (Veto) einspielte. Mit Lonberg-Holm und Josh Berman wirkt er im Trio Bererberg; eine elektroakustischeFormation bildet Erb mit den Chicagoer Musikern Jim Baker(Piano) und Michael Zerang (Perkussion). Erb gewann 2005 den ZKB Jazzpreis mit seiner Band erb_gut. 2006 erhielt er den Werkpreis der Stadt Luzern, 2009 ein Stipendium von Stadt- und Kanton Luzern für einen Atelieraufenthalt in Chicago. 2012 erhielt er den Anerkennungspreis des Kunst- und Kulturpreises der Stadt Luzern. https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Erb
Magdalena „Magda“ Mayas ist eine deutsche Improvisationsmusikerin (Piano) und Komponistin. Mayas studierte zunächst von 1999 bis 2001 Jazzpiano an der Universität der Künste Berlin, gefolgt von einem Austauschjahr im Erasmus-Programm am Conservatorium van Amsterdam bei Misha Mengelberg. Sie vertiefte dann ihre Studien von 2002 bis 2004 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Georg Gräwe. Von 2015 bis 2020 promovierte sie an der Universität Göteborg in Musikperformance und Interpretation, wobei sie sich mit Instrumentaltechniken, Klangfarbe und Räumlichkeit in der improvisierten Musikdarbietung beschäftigte. Mayas konzertierte in Europa, den USA, Australien, Mexiko und dem Libanon solo und in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Musikern und Komponisten wie John Butcher, Andy Moor, Zeena Parkins, Joëlle Léandre, Paul Lovens, Ikue Mori, Phill Niblock, Peter Evans, Andrea Neumann, Burkhard Stangl, Christine Abdelnour und Axel Dörner. 2019 bildete sie gemeinsam mit der Geigerin Biliana Voutchkova und der Blockflötistin Miako Klein das Improvisationstrio Jane in Ether; zu dessen fünfjährigem Bestehen erhielten sie im Echoraum Wien eine einwöchige Residency und erweiterten sich aus diesem Anlass zeitweilig mit Christine Abdelnour und Emilie Škrijelj zum Quintett. Weitere Projekte sind SPILL und das Splitter Orchester Berlin. Sie entwickelte eine Klangsprache, bei der sie sowohl den inneren als auch den äußeren Teil des Klaviers verwendete und mit Hilfe von Präparaten und Objekten veränderte. Neben dem Klavier spielt Mayas auf einem Clavinet und mit Metallglockenspielen. Sie trat bei Festivals und Ausstellungen wie Maerz Musik (2012, 2015, 2021), documenta (2012) oder der Berlin Biennale (2014) auf. Mayas realisierte 2013 den Dokumentarfilm Inside Piano für die australische ABC, in dem sie die Geschichte des Klavierspiels mit erweiterten Techniken und deren aktueller Praxis, einschließlich der Erforschung historischer Tasteninstrumente darstellte; dazu führte sie auch Interviews mit John Tilbury, Anthony Pateras, Reinhold Friedl und Andrea Neumann. In einem weiteren Dokumentarfilm für ABC Australien, Real Time Music Berlin (2014), beschäftigte sie sich mit den Ansätzen und Stilen der improvisierten Musik; im Mittelpunkt stand die Berliner Szene der Echtzeitmusik. Weiter erarbeitete sie Radioessays wie Dream Machine Beirut oder Home Is Where the Heart Is, die zum Teil auch im Deutschlandradio Kultur gesendet wurden. Mayas kuratierte weiterhin seit 2005 experimentelle Musikveranstaltungen und Festivals in Berlin, etwa bis 2009 Tasten: Berliner Klaviertage oder 2013 mit Tony Buck das Festival Compass. Seit 2019 lehrt Mayas als Dozentin und Fachverantwortliche Improvisation an der Hochschule Luzern. https://de.wikipedia.org/wiki/Magda_Mayas
Antoine Läng est un musicien basé à Genève, actif en tant que chanteur et artiste sonore. Son travail s’étend à différents domaines, de la musique minimaliste répétitive aux pratiques sonores environnementales et bruitistes ainsi que la chanson, dans la performance et dans la composition. La voix/la bouche y joue souvent un rôle important, à la fois comme instrument et comme champ d’investigation propice à l’exploration par l'écoute, l'expérimentation, l'improvisation, les approches idiomatiques et non-idiomatiques. Il privilégie les dynamiques collectives en ensemble ou dans le cadre de collaborations (actuellement avec Anouck Genthon, Olga Kokcharova, Jacques Demierre, Jason Kahn, Christian Wolfarth, Le Recueil des Miracles, Ensemble Freux, Ondanaconda, Insub Collective et Insub Meta Orchestra). Son travail personnel s'articule actuellement autour de deux projets solos, le premier consacré à la voix, le second à la guimbarde. Antoine Läng explore parallèlement le chant et la recherche vocale en lien avec le mouvement dans le cadre d'ateliers ou de directions de choeurs dans les champs de la performance et de la danse (avec Gregory Stauffer, le collectif LACS), ou dans une perspective d'écologie acoustique (Insub.polytopies, Léman Architecture Connexions, Regarder les glaciers s'en aller). Il réalise aussi des pièces radiophoniques (éditions Héros-Limite, Radio Bascule).
Antoine Läng est également co-programmateur du Festival Akouphène à Genève, et membre de l'équipe de Radiozine du Festival Archipel. https://soundcloud.com/antoinelang, https://antoinelang.ch
Eintritt frei (Kollekte)
Reservation empfohlen: office@forumvalais.ch
Lien vers le site web: https://forumwallis.ch/programm.htm